Minyo Shamisen Set “Miyu”
- Chuuzao Shamisen im Minyo Stil, Tanzao-Hals
- Sao Breite: 30 mm
- Sao Höhe: 29,25 mm
- Griffbrett: 28 mm
- aus edlem Koki-Holz
- schwarze synthetisch Hibiki Häute
- gestufte Verbindungen
1.225,00 €
Details
Ich habe diese Shamisen „Miyu“ (美優) genannt – nicht nur, weil der Name toll klingt, sondern weil es übersetzt „Schönheit und Exzellenz“ heißt. Ein sehr passender Name für ein so wunderschön gearbeitetes Stück japanischer Handwerkskunst. Das Instrument ist in ausgezeichnetem Zustand – so lange man es gut pflegt, wird man niemals ein Upgrade brauchen!
Diese Bauweise wird mit dem Minyo Stil assoziiert, aber sie ist sehr vielfältig und macht das Spielen verschiedenster Stile zu einem traumhaften Erlebnis. Dieses Instrument ist recht nah an einer Futozao Shamisen. Als Chuuzao Shamisen ist dieses Instrument eine gute Wahl für alle, die noch nicht genau wissen, wohin das Shamisen-Abenteuer gehen soll. Die Breite des Griffbretts macht den Hals für jeden Handgröße bequem und die Höhe/Dicke des Halses macht ihn besonders komfortabel zu greifen. Durch den verstellbaren Azuma Sawari kann man bei dieser Shamisen ein perfektes Surren einstellen, egal wie hoch oder tief man sein Instrument stimmt.
Halsbreiten variieren leicht innerhalb der unterschiedlichen Bauweisen. Dieser Hals ist eher breiter, was für moderne Instrumente normal ist. Das macht das Spielen auch mit größeren Händen bequem.
Holz:
Der Hals dieser Shamisen ist aus Koki-Holz mit ein bisschen „Tochi“ – das ist die luxuriöse Maserung, die verführerisch im Licht schimmert! Koki ist das begehrteste Holz in moderner Shamisen-Kultur. Dieses traditionelle super hochwertige Hartholz ist die erste Wahl für professionelle Spieler wegen seiner herausragenden Schönheit, seidig-glatten Haptik und der traumhaften Klangeigenschaften. Da die Vorräte an Koki-Holz immer knapper werden, sind Instrumente dieser Art heute begehrter denn je.
Der Korpus (Dou) ist besonders schön gearbeitet – ein wahrer Augenschmaus.
Accessoirs:
Das Instrument ist ausgestattet mit einem schönen Doukake mit Gold auf matt-pinkem Hintergrund. Einen schönen Kontrast dazu bietet der rote Neo (Saitenhalter). Im Set enthalten ist außerdem ein Set frischer Saiten, ein Tenjin-Käppchen und ein Dougomu (Anti-Rutsch-Matte).
Alles, was Sie zum losspielen noch benötigen, sind ein Koma, ein Bachi und ein Yubisuri. Wählen Sie Koma und Bachi je nach dem Stil, den Sie spielen möchten und Ihren persönlichen Vorlieben. Yubisuri gibt es in unterschiedlichen Größen. Außerdem wollte ich Sie der bittersüßen Qual der Wahl zwischen all den schönen Farben nicht berauben.
Wenn Sie Hilfe bei der Auwahl der richtigen Komponenten benötigen, schicken Sie gerne eine Nachricht und wir stellen gemeinsam das perfekte Paket für Sie zusammen.
Häute:
Der Korpus ist frisch bespannt mit Hibiki – das ist die neueste Generation synthetischer Häute, die einen besonders vollen Klanghat und dem Klang von Naturhäuten näher kommt als alls Vorgänger.
Hibiki-Häute sind besonders robust und widerstandsfähig. Im Vergleich zu natürlicher Haut muss man sich bei synthetischer Haut nicht um Klimaschwankungen oder einen plötzlichen Regenschauer sorgen, wenn man einmal draußen spielt. Allerdings sei geraten, grundsätzlich trotzdem die Shamisen trocken zu halten, um das Holz zu schützen. Das bedeutet, man braucht keine Washi-Hülle, um die Haut zu schützen.
Hals:
Der Hals ist 30 mm breit und 29,25 mm hoch am oberen Ende und verbreitert sich leicht in Richtung Korpus. Das Griffbrett ist am schmalen Ende 28 mm breit. Wie typisch für diese Bauweise endet das Griffbrett hier nicht in einer geschwungenen Hatomune sondern in einer steileren Kante. Dadurch lassen sich auf diesem Instrument Positionen bis 20 und sogar leicht darüber hinaus spielen. Bei dieser Shamisen handelt es sich um eine sogenannte Tanzao-Shamisen — also eine Shamisen mit etwas kürzerem Hals, wie sie im Minyo-Bereich typisch ist. Das bedeutet allerdings auch, dass ein normaler Positionsmarker (Fujaku Strip) auf diesem Instrument nicht passt. Deshalb habe ich die seitlichen Markierungen am Hals des Vorbesitzers (siehe Fotos) belassen — sie sind tatsächlich ziemlich praktisch. Das Griffbrett wurde aufgearbeitet und spielt sich wunderbar glatt.
Die Hals-Verbindungen wurden besonders aufwendig mit einer abgestuften Nut gefertigt. Dadurch lassen sich die Teile leichter zusammen- und auseinanderbauen, während gleichzeitig Langlebigkeit und Passgenauigkeit der Verbindungen verbessert werden.
Sawari (Surren):
Der eingearbeitete Azuma Sawari ermöglicht die Anpassung des Surrens je nach Geschmack und Anlass. Man kann so das Surren komplett abstellen (für moderne Stücke, Pop/Rock/Metal, oder bestimmte Ensemble-Zusammensetzungen) und außerdem ein perfektes Surren erzielen egal wie hoch oder tief man die Shamisen stimmt.
Weiteres:
Die Tsukigata (das halbmondförmige Ende des Tenjin) ist in perfektem Zustand, und das Holz des Instruments hat einen tiefen, satten Braunton, der beinahe schwarz wirkt und im Licht wunderschöne subtile Reflexe erkennen lässt. Der Hals ist im Mitsuori Stil gerabeitet: Er kann in drei Teile zerlegt werden. Die Verbindungen sind bei diesem Instrument in einfacher Ausfertigung gearbeitet gearbeitet. Dadurch, dass sich der Hals zerteilen lässt, kann man mit diesem Instrument besonders bequem verreisen – selbst wenn man klein und leicht packen muss. Die Verbindungen sind aufwendig gearbeitet und sorgen für einen besonders festen, präzisen Sitz. Wenn man die Teile des Halses zusammensteckt, hört man ein saftiges „Klack“, und plötzlich wirkt es als wäre der Hals aus einem nahtlosen Stück Hols gemacht – absolute Handwerkskunst!
Wenn Sie noch Fragen haben, schicken Sie mir einfach eine Nachricht und ich helfe gerne weiter.





















